Bensheimer Bücherstube
Ingeborg Deichmann
Bahnhofstraße 7
64625 Bensheim

Tel.: 06251-39716
Fax.: 06251-770550

Unsere Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 09:30 - 18:00 Uhr
Samstag: 09:30 - 14:00 Uhr
Unser Buchempfehlungsarchiv:



Grégoire Delacourt, Alle meine Wünsche
Hoffmann & Campe, 126 Seiten, gebunden, € 15.99
Ein literarisches Juwel!

zum Inhalt

Was würdet ihr machen, wenn ihr 18 Millionen Euro im Lotto gewonnen hättet? Würdet ihr ein neues Leben beginnen, und wie würde das aussehen? Oder würdet ihr es für euch behalten, vielleicht niemandem davon erzählen und das Leben so wie jetzt weiter leben?

Jocelyne ist 47 Jahre alt und führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann – bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.



Heinz Buschkowsky, Neukölln ist überall
Ullstein, 397 Seiten, gebunden, € 19.99
Ein authentisches Buch, lesenswert und ernst zu nehmen

zum Inhalt

Zoff auf den Straßen, hohe Arbeitslosigkeit, Überfremdungsängste bei der einheimischen Bevölkerung: das ist die Realität in Berlins Problembezirk Nr. 1. Doch Neukölln ist überall.

Buschkowsky sagt, was sich in Deutschland dringend ändern muss. Der Autor ist seit 2001 zum vierten Mal Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Dank öffentlicher Schulen und staatlicher Unterstützung hat er es zu etwas gebracht. Diese Erfahrung hat ihn geprägt. Aus ihr schöpft er die Kraft für sein politisches Engagement. Armut soll kein Schicksal sein, allenfalls eine schwere Ausgangslage, lautet seine Devise. Er glaubt, dass man Menschen durch Bildung verändern kann. Und er ist überzeugt: Wer gefördert werden will, muss sich an Regeln halten.



Wibke Bruhns, Nachrichtenzeit - Meine unfertigen Erinnerungen
Droemer/Knaur, 417 Seiten, gebunden, € 22.99
Uneitel und pragmatisch

zum Inhalt

Wibke Bruhns machte früh Karriere beim Fernsehen und wurde die erste Nachrichtensprecherin der Bundesrepublik, damals eine Sensation und ein ungeheuerlicher Skandal. Doch ihre Leidenschaft war die politische Berichterstattung. Was auch immer passierte: Sie war mittendrin und ganz nahe am Zeitgeschehen und an den Persönlichkeiten, die die Geschichte prägten.

Wibke Bruhns Erinnerungen sind das Zeugnis eines ungewöhnlichen, illustren Lebens und ein bestechend frischer Blick auf die Geschichte unserer Zeit.



Isabel Allende, Mayas Tagebuch
Suhrkamp, 444 Seiten, gebunden, € 24.95
Eine gezeichnete junge Frau und die Schönheiten des Lebens

zum Inhalt

Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht vor ihrem Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen und der Polizei. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. Sie nimmt Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele.



Henning Mankell, Erinnerung an einen schmutzigen Engel
Zsolnay, 347 Seiten, gebunden, € 21.90
Ein brillantes Lehrstück in Sachen Intoleranz

zum Inhalt

Schweden, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge mittellose Hanna muss als älteste von fünf Geschwistern ihr Heimatland verlassen und kommt in die portugiesische Kolonie Mozambique. Sie wird dort ein Vermögen erben, ein Bordell leiten und einige Jahre später spurlos wieder verschwinden.

Auf der Grundlage weniger überlieferter Dokumente hat Henning Mankell einen spannenden, farbenprächtigen Roman über eine außergewöhnliche Frau geschrieben, die ihren eigenen Weg zwischen den weißen Rassisten und der schwarzen Bevölkerung in Afrika finden muss.



Vea Kaiser, Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam
Kiepenheuer & Witsch, 491 Seiten, gebunden, € 19.99
Ein großer Roman über ein kleines Dorf

zum Inhalt

Der Debütroman erzählt mit Witz und Verve die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg auf kuriose Weise der Wissenschaft verfallen ist. Johannes hat eine starke Abneigung gegen die Engstirnigkeit und den Traditionssinn der Dorfbewohner und sehnt sich nach der Welt hinter den Alpenmassiven. Unerwartet fällt er durch die Matura und beginnt eine Chronik seines Dorfes zu schreiben. St. Peter am Anger heißt das Dorf hinter allen Gipfeln, in dem ausgerechnet ein Riesenbandwurm die Idylle stört.

Ohne Kitsch und Heimattümelei, aber bodenständig, handfest und mit einer guten Prise Verrücktheit ist der Autorin ein Roman gelungen, der Sie viele Stunden richtig gut unterhalten wird.



Ken Follett, Winter der Welt
Bastei Lübbe, 1023 Seiten, gebunden, € 29.99
Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand – die Jahrhundert-Saga Band 2

zum Inhalt

Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt. Während sich die Lage in Europa gefährlich zuspitzt, versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern:
Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und entschließt sich, gegen den Faschismus zu kämpfen. Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht, und geht in den Widerstand, während die lebenshungrige Amerikanerin Daisy nur vom sozialen Aufstieg träumt - und eine bitterböse Überraschung erlebt!

Ein schicksalhaftes Geflecht vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs, der dramatischen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts.



Jonathan Steinberg, Bismarck - Magier der Macht
Propyläen, 745 Seiten, gebunden, € 29.99
Ein neuer Blick auf die Epoche

zum Inhalt

Mit außergewöhnlichem Weitblick und politischer Fortüne hat Otto von Bismarck die Geschicke Preußens, Deutschlands und Europas in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts maßgeblich bestimmt. In seiner hochgelobten Biographie stellt der amerikanische Historiker Jonathan Steinberg die so einfache wie verblüffend ergiebige Frage: Wie hat er das gemacht?

Das Ergebnis ist die beste Bismarck-Biographie seit langer Zeit, mit der Steinberg dem großen Kanzler mehr Leben einhaucht als jeder andere Biograph zuvor.


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