Bensheimer Bücherstube
Ingeborg Deichmann
Bahnhofstraße 7
64625 Bensheim

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Fax.: 06251-770550

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Samstag: 09:30 - 14:00 Uhr
Unser Buchempfehlungsarchiv:



Root Leeb, Hero - Impressionen einer Familie
ars vivendi, 223 Seiten, gebunden, € 16.90
Lebensbejahend, klug, humorvoll

zum Inhalt

Fünf erwachsene Kinder, die keinerlei Gefühl der Zusammengehörigkeit verbindet. Und ein Hochzeitsfest auf Mallorca, bei dem Nele, die „unsichtbare“ Tochter, fehlt. Doch als Hero, der Vater, ernsthaft erkrankt, ist es genau diese eine, die sieht, was zu tun ist. Sie akzeptiert den mitunter skurrilen Umgang ihres Vaters mit dem Sterben, konfrontiert ihn mit ihrer Liebe zu dem Nigerianer Ken und gewinnt durch ihre Entschlossenheit nach und nach den Respekt Heros. Kurz vor seiner letzten Einweisung ins Krankenhaus überreicht er ihr einen geheimnisvollen Karton. Erst nach seinem Tod soll Nele den Inhalt an Mutter und Geschwister verteilen.



Jenny Erpenbeck, Aller Tage Abend
Knaus, 282 Seiten, gebunden, € 19.99
Ernst, eindringlich und klug

zum Inhalt

Wie lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern? Die Autorin nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Oder doch nicht?

Meisterhaft und lebendig erzählt Erpenbeck wie sich, was wir „Schicksal“ nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem „in seiner eisernen Stube und rechnet“.



Edmund de Waal, Der Hase mit den Bernsteinaugen
Zsolnay, 352 Seiten, illustrierte SONDERAUSGABE, gebunden, € 24.90
Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi

zum Inhalt

264 Netsuke, Miniatur-Schnitzereien aus Holz und Elfenbein aus Japan, liegen in der Vitrine des britischen Keramikkünstlers Edmund de Waal, Nachkomme der jüdischen Familie Ephrussi. Wie sie dorthin gelangten, erzählt de Waal in einem Erinnerungsbuch, das vom Paris der Belle Époque ins Wien des Fin de siècle führt und vom Tokio der 1950er Jahre über Odessa nach London. Die Ephrussi, einst an Reichtum und Einfluss den Rothschilds ebenbürtig, erlebten mit dem Anschluss 1938 den Niedergang - ihr gesamtes Vermögen wurde „arisiert“. Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, eine brillant geschriebene Erkundung über Besitz und Verlust, über das Leben der Dinge und die Fortdauer der Erinnerung. Ein wunderbares Buch.



Ulrich Wickert, Neugier und Übermut
Hoffmann und Campe, 430 Seiten, gebunden, € 22.99
"Menschen, die ich traf"

zum Inhalt

„Es wird eine japanische Fee gewesen sein, die mir Neugier und Übermut in die Wiege legte“, sagt Ulrich Wickert. Denn: als Sohn eines Diplomaten in Tokio geboren, am Fuß des Fuji aufgewachsen, in Paris zur Schule gegangen, in den USA studiert, wurde sein Blick für Neues früh geschärft. Journalist ist er wohl geworden, weil er in disem Beruf Menschen treffen konnte, die ihn interessierten und bewegten, ohne aufdringlich zu wirken.

Ulrich Wickert zeichnet mit seinen Geschichten über Menschen, die er traf, ein überraschendes Bild der letzten fünfzig Jahre.



Stephan Thome, Fliehkräfte
Suhrkamp, 473 Seiten, gebunden, € 22.95
Verwerfungen und Abgründe des gelebten Lebens

zum Inhalt

Hartmut Hainbach ist Ende fünfzig und hat alles erreicht, was er sich gewünscht hat: Er ist Professor für Philosophie, hat seine Traumfrau geheiratet, die er nach zwanzig Jahren Ehe immer noch liebt. Dennoch ist Hartmut nicht glücklich. Seine Frau ist nach Berlin gezogen, so dass aus der Ehe eine Wochenendbeziehung geworden ist. Die gemeinsame Tochter hält die Eltern auf Distanz. Die Reformwut an den Universitäten nimmt Hartmut die Lust an der Arbeit. Als ihm überraschend das Angebot zu einem Berufswechsel gemacht wird, will er endlich Klarheit: über das Verhältnis zu seiner Tochter, über seine Ehe, über ein Leben, von dem er dachte, dass die wichtigen Entscheidungen längst getroffen sind.



Volker Kutscher, Die Akte Vaterland
Kiepenheuer & Witsch, 563 Seiten, gebunden, € 19.99
Gereon Raths vierter Fall

zum Inhalt

Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von „Haus Vaterland“, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz. Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder treten seit Wochen auf der Stelle. Der Tote scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit nach Osten führt. Rath ermittelt in einer masurischen Kleinstadt nahe der polnischen Grenze und gerät in eine fremde Welt. Die Widerstände gegen den Ermittler aus Berlin wachsen, als er ein lang gehütetes Geheimnis aufzudecken droht.

Volker Kutscher entwirft erneut eine packende und komplexe Geschichte vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse.



Anne Gesthuysen, Wir sind doch Schwestern
Kiepenheuer & Witsch, 352 Seiten, gebunden, € 19.99
Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben

zum Inhalt

Katty, Paula und Gertrud treffen sich zu Gertruds 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher müssen sie ihre Vergangenheit klären. Gertrud hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Paula kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty, das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen.

Große Lebensgeschichten mischen sich mit wunderbaren Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben am Niederrhein. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig.



Thommie Bayer, Vier Arten, die Liebe zu vergessen
Piper, 280 Seiten, gebunden, € 19.99
Große Themen des Lebens: Respekt, Freundschaft, Liebe

zum Inhalt

Emmis Tod bringt die vier Freunde wieder zusammen. Nicht wenige Trauergäste haben nach deren Gesang am Grab Tränen in den Augen. Und gleich an Emmis Grab beschließen sie, sich noch einmal zu treffen, auf ein Wochenende in Venedig. Sie begegnen einander als Fremde, Michael, Bernd, Wagner und Thomas. Doch in der weltläufigen Atmosphäre des venezianischen Palazzo, legen sie rasch alle ihre Masken ab. Dahinter kommen Erfolge und Enttäuschungen hervor. Vor allem aber die große, unbeantwortete Frage nach der Liebe und warum sie alle so kläglich an ihr gescheitert sind.


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