Bensheimer Bücherstube
Ingeborg Deichmann
Bahnhofstraße 7
64625 Bensheim

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Unser Buchempfehlungsarchiv:



Marcel Rosenbach, Staatsfeind WikiLeaks
Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert.
DVA, 334 Seiten, gebunden, € 14,99
WikiLeaks und sein Gründer Julian Assange sind innerhalb von Monaten weltweit bekannt geworden. Die Buchautoren haben die Organisation eng begleitet.

zum Inhalt

WikiLeaks hat sich viele Feinde gemacht. Seit den spektakulären Enthüllungen geheimer Dokumente aus US-Botschaften, sowie über die Kriege in Afghanistan und Irak, werden die Organisation und ihr Gründer Julian Assange von den USA als Staatsfeind bezeichnet, als Bedrohung betrachtet und mit aller Macht verfolgt. Holger Stark und Marcel Rosenbach stehen seit Jahren in Kontakt mit WikiLeaks und kennen die Organisation wie kaum ein anderer. In ihrem Buch geben sie exklusive Einblicke in die Arbeit von WikiLeaks und schildern den Aufstieg der Organisation bis zur Jagd auf Assange Ende 2010.



Ian Morris, Wer regiert die Welt?
Warum Zivilisationen herrschen oder beherrscht werden.
Campus Verlag, 600 Seiten, gebunden, € 24,90
Gibt es einen roten Faden durch die Geschichte, der uns im Rückblick zeigt, wohin die Zukunft uns führt?

zum Inhalt

Der US-Wissenschaftler Ian Morris, ein Universalgelehrter im besten Sinne, antwortet: Ja, doch wir werden ihn nicht in der Geschichte der letzten 500 Jahre finden. Konsequent rollt er Jahrtausende neu auf und lässt aus einer Vielzahl historischer Fakten, archäologischer Funde, naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und empirischer Methoden ein überwältigendes Bild der Menschheitsgeschichte entstehen.



Sven Böttcher, Die Prophezeiung
Kiepenheuer u. Witsch, 446 Seiten, gebunden, € 19,95
Ein sehr spannender Ökothriller der eine Mahnung darstellt, in welche Richtung wir uns, technisch gesehen, bewegen könnten.

zum Inhalt

Mavie Heller ist am Ziel ihrer Wünsche - sie hat einen neuen Job gefunden am streng geheimen Klimainstitut IICO. Dort werden Klimadaten in bislang unbekanntem Ausmaß erhoben. Als Mavie sich das ihr eigentlich nicht zugängliche Prognoseprogramm ansieht, ist sie entsetzt. Denn "Prometheus" liefert exakte Klimavorhersagen für praktisch jeden Ort der Erde - und sagt eine Katastrophe voraus. Die Prognose der Todesopfer: 400 bis 800 Millionen. Mavie wird ertappt und umgehend gefeuert; kurz darauf stirbt ihre Freundin, die Journalistin Helen, bei einem Unfall. Doch wer kann ein Interesse an einer Geheimhaltung der "Prophezeiung" haben? Die Vorhersagen treffen präzise ein. Der Regen im Norden hört nicht auf, im Süden wird es Tag für Tag wärmer und trockener. Beseelt vom Wunsch, möglichst viele Menschen zu retten, trägt Mavie die "Prophezeiung" in die Welt. Und zahlt dafür einen hohen Preis ... Der beste Öko-Thriller seit "Der Schwarm".



Alan Bennett, Miss Fozzard findet ihre Füße
Wagenbach, 138 Seiten, LN gebunden, € 15,90
Bennetts britische Helden sind wieder da...
Erinnern Sie sich an sein Buch "Die souveräne Leserin“? Hier kommt der neue Bennett.

zum Inhalt

Und auch hier sind sie wieder, seine skurrilen britischen Gestalten. Die Antiquitätenhändlerin, der ein echter Michelangelo durch die Lappen geht; der Parkwächter mit dunkler Vergangenheit; Miss Fozzard, die Erfüllung bei der Fußmassage findet, u.v.a.m. Schalten Sie ab damit vor dem Einschlafen.



A.Kathryn Stockett, Gute Geister
btb-Verlag, 597 Seiten, gebunden, € 21.99
Nur wer Grenzen überschreitet, kann die Welt verändern

zum Inhalt

Eugenia Phelan, von allen "Skeeter", genannt, ist Anfang Zwanzig und die Tochter eines Plantagen-Besitzers. Zum Leidwesen ihrer Mutter und ihrer weißen Mitmenschen ist sie zu groß und zu unattraktiv, um einen Mann zu finden. Doch gut zu heiraten gehört in Jackson zum guten Ton.
Skeeter will Journalistin oder Autorin werden - oder in einem Verlag arbeiten. Als ihre Bewerbung von einem New Yorker Verlag abgelehnt wird, erhält sie dennoch von der Lektorin den guten Rat, bei der örtlichen Zeitung Erfahrung sammeln.
Dort darf sie als "Miss Myrna" die Haushaltskolumne betreuen. Sie beantwortet Leserfragen wie etwa: "Womit lassen sich Glasabdrücke auf der Tischplatte entfernen?". Und das ausgerechnet Skeeter, die von Hausarbeit keine Ahnung hat. Doch Skeeter ist nicht auf den Kopf gefallen. Heimlich bitte sie Aibileen um Hilfe, die nach langem Zögern einverstanden ist.

Aibileen, Mitte fünfzig, kümmert sie sich um den Haushalt der nur über bescheidene Mittel verfügenden Familie Leefoot kümmert und um deren Baby, die kleine Mae Mobley. Die ist das siebzehnte weiße Kind, welches sie großzieht. Ihren eigenen Sohn hat sie durch einen Arbeitsunfall vor kurzer Zeit verloren.

Minny, ihre Freundin, ist Mutter mehrerer Kinder. Sie erzählt, dass sie mit einem Mann verheiratet ist, der gerne mal zuviel trinkt und dem ab und zu die Hand ausrutscht. Minny ist sowohl für ihre exzellente Küche aber auch für ihr loses Mundwerk bekannt. Das bringt ihr die Kündigung ein - und die unversöhnliche Feindschaft von Miss Hilly, der tonangebenden Weißen in Jackson.
Hilly ruft, eine Initiative ins Leben, nach der in Jackson "The Helps" eigene Toiletten erhalten müssen, und auf keinen Fall weiter die Gästetoiletten in den Häusern der Weißen benutzen dürfen. Da regt sich in Skeeter Widerstand. In ihr reift ein ungeheurer Plan. Sie will Interviews mit schwarzen Hausangestellten als Buch veröffentlichen um zu protokollieren, wie es wirklich ist, als Schwarze für Weiße zu arbeiten.
Keine große Sache, sollte man meinen - aber in jener Zeit, im Süden der USA für alle Beteiligten ein lebensgefährliches Unterfangen. Wie es mit Skeeter und ihrem Projekt weitergeht steht in einem Buch, in dem einfach alles stimmt: Stil, Geschichte, Zeitgeist, Atmosphäre u.v.am.


Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil
Hanser Verlag, 189 Seiten, gebunden, € 17.90
"Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm."

zum Inhalt

Im Alltag ist der Vater oft hellwach, aber seine Vergangenheit, sein Haus und seine Kinder hat er vergessen. Also beginnt der Autor offen, liebevoll und heiter seinen Vater von neuem kennenzulernen. Er erzählt dessen Leben: 1926 geboren als drittes von zehn Kindern, die Eltern Kleinbauern mit drei Kühen, einem Obstgarten, einem Acker. Mit achtzehn in den Krieg an der Ostfront, mit neunzehn verwundet in Gefangenschaft. Dann der lange Rückweg in die Heimat von wo er nie wieder fortgeht.

Irgendwann geht ihm dann nach und nach die Erinnerung verloren. Seine Orientierung in der Gegenwart kommt ihm abhanden. Arno Geiger, der Sohn, begleitet seinen Vater viele Jahre, schließt eine neue Freundschaft mit ihm. Er wandert mit ihm durch die Landschaft, in der sie beide ihre Kindheit verbracht haben. Hört auf seine nur scheinbar sinnlosen und oft wunderbar poetischen Sätze.

Er entdeckt, das es in der Person des Vaters noch alles gibt, Charme, Selbstbewusstsein, Witz: "Früher war ich ein kräftiger Bursche, sagt der Vater zu Katharina und mir. Nicht solche Geißlein wie ihr!"

Ein lichtes, lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist gelebt zu werden und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.


Loki Schmidt, Auf dem roten Teppich
Und fest auf der Erde. Im Gespräch mit Dieter Buhl
Hoffmann und Campe Verlag, 223 Seiten mit zahlreichen Fotos, € 20.00
"Mit Knicksen konnte ich nicht dienen."
Wer packt dem Kanzler die Koffer, wenn er auf Reisen geht? Wie schmecken gekochte Pferdesehnen, die bei einem Pekinger Staatsbankett serviert werden?

zum Inhalt

Mit Charme und Humor erzählt Loki Schmidt aus ihrem Leben - ob vor oder hinter den Kulissen der Macht. Aus einem Arbeiterhaushalt in die Welt der Mächtigen und Monarchen - Loki Schmidt, Frau eines bedeutenden Bundeskanzlers und Naturschützerin von Rang, erinnert sich: Wie änderte sich ihr Leben mit dem Eintritt ihres Mannes in die Politik? Welche Aufgaben musste sie als Gattin eines Ministers und Regierungschefs bewältigen? Was hat sie aus den Möglichkeiten gemacht, die sich ihr auf der Bühne der Öffentlichkeit boten? Sie hat viel zu erzählen - von Ellenbogenstößen der Ceausescus in die Rippen des Kanzlerpaares und ü belriechenden Briefen an ihre Adresse, von Frikadellen à la Adenauer und einer aufmüpfigen Farah Diba am persischen Hof. Trotz allem Glanz und Gloria ist sich Loki Schmidt treu geblieben.


Andrea Camilleri, Das graue Kleid
Kindler Verlag, 189 Seiten, € 16.95
Ein Buch, wie eine kleine Delikatesse!
Febo Germosino hat eine lange, tadellose Karriere als hoher Beamter einer Bank hinter sich. Jetzt, am ersten Tag in seinem neuen Leben als Pensionär, hält er einen anonymen Brief in Händen.

zum Inhalt

Er enthält Andeutungen über die Untreue seiner fünfundzwanzig Jahre jüngeren, wunderschönen Frau Adele. Febo ist entsetzt, doch gleichzeitig bestätigt sich, was er schon lange geahnt hat: Seine Frau ist eine femme fatale, der er hoffnungslos verfallen ist, die ihn hintergeht und ausnutzt, von der er aber nicht lassen kann. Wie ein Besessener beginnt er, Adele hinterher zu spionieren, und findet tatsächlich heraus, dass sie sich heimlich mit anderen Männern trifft. Seltsamerweise trägt Adele bei bestimmten Anlässen ein graues Kleid, dass sie auch anhatte, als er sie das erste Mal sah. Es scheint eine tiefe symbolische Bedeutung zu haben; eine Bedeutung, die sich ihm vielleicht besser nicht erschließen sollte.

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